Rallye Solitude Historic 2010
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SR - Mitglieder bei der
RALLYE SOLITUDE HISTORIC
27.-29. JUNI 2010
www.solitude-historic.de
Solitude Historic Website
Die Rallye Solitude Historic 2010 war, fragt man die Teilnehmer, eine rundum gelungene Veranstaltung, die für jeden etwas bereit hielt. Wunderschöne Schwarzwaldpässe, romantische Ortsdurchfahrten, eine veritable Rennstrecke für das Racerherz, eine hervorragende Gastronomie in gediegener Atmosphäre und gemeinsame Abende zum Kennenlernen.
Dede BrummEine große Anerkennung für die gelungene Organisation gebührt SR-Mitglied Detlef Brumm, der die Vorbereitung und Durchführung der Rallye als Hauptverantwortlicher überwiegend ehrenamtlich begleitet hat, obwohl seine Sindelfinger Agentur PitLane Consulting normalerweise nur auf kommerzieller Basis arbeitet. Sein Enthusiasmus und seine Ideen haben entscheidend zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Als Bindeglied zwischen SR und WAC hat er die Ansprüche und Vorstellungen der beiden Vereine für diese erste Gemeinschaftsveranstaltung koordiniert und gebündelt. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Vorstand und Orga-Team des SR war eine positive Erfahrung, auf die sich der SR auch gerne bei zukünftigen Veranstaltungen verlassen möchte. Dede Brumm plant bereits eine weitere Ausgabe der Rallye Solitude Historic für das nächste Jahr.
Als Veranstalter fungierte, wie schon 2006, der Solitude Revival e.V., aus dem daher eine ganze Armada von 11 Fahrzeugen als Teilnehmer eingeschrieben war. Viele davon sind gleichzeitig Mitglied im Württembergischen Automobilclub von 1899 e.V. (WAC), der bei dieser Ausgabe der Rallye erstmals als Partner auftrat. Als Fahrtleiter fungierte Pit Lindner aus Balingen, der eine anspruchsvolle, aber gleichzeitig überaus interessante und idyllische Streckenführung präsentierte. Unterstützt wurde sein Team durch SR-Vorstand Horst Belling und Petra Bräuninger.
Die SR-Teams
Klaus Kienle und Stefan Kloß im sensationellen Mercedes-Benz 500 K
Selten, dass man bei einer über 800 km langen Oldtimer-Rallye eine Ikone, wie den Mercedes-Benz 500 Kompressor, zu sehen bekommt. Klaus Kienle scheute sich nicht, das Traumauto der 30er-Jahre bei der Solitude Historic einzusetzen. Soweit es trocken war, fuhr das Team Stefan Kloß / Klaus Kienle grundsätzlich mit offenem Verdeck. Und so mancher Teilnehmer war erstaunt, wie vehement das schwere Cabrio aus dem Jahr 1935 die Bergstraßen erklomm, wenn der Kompressor zugeschaltet wurde.
Damenteam Gabi Kurzenberger-Mahler und Anette Diener auf dem Porsche Carrera 2,7 RS Prototyp
Uwe Kurzenberger hatte ursprünglich vor, seinen Abarth Alemanno Spider zu fahren. Doch es war zu kompliziert, für das Rennauto kurzfristig eine Straßenzulassung zu bekommen. Und dann musste der Uwe aus geschäftlichen Gründen auch noch selbst passen. So sprang Ehefrau Gabi ein, schnappte sich Uwes Carrera RS Prototyp und rief ihre Freundin Angie Diener in Salzburg an. So kam die Solitude Historic zu einem attraktiven Damenteam, das immerhin Gesamtplatz sieben erreichte.
Wolfgang und Rita Müller in der Ochsenberg-Kehre am Schauinsland
Wolfgang Müller, immer noch aktiver Motorrad-Rennfahrer, musste von seiner Frau Rita überredet werden, seinen Renault-Alpine A110 für die Solitude Historic aus der Garage zu holen. Als er aber sah, dass Wertungsprüfungen auf dem Solitudering, am Schauinsland und vor allem auf dem abgesperrten Rundkurs von Anneau du Rhin zu fahren waren, schlug sein Rennfahrerherz höher. Dementsprechend ließ er es auf diesen Strecken angehen. Am Ende hatten beide viel Spaß bei dieser Rallye.
Jörg und Birgit Wölfle waren die Pechvögel der Rallye. Ihr erst kürzlich für viel Geld restaurierter 62er Porsche 356 Coupé hatte ständig Aussetzer. Beim Zwischenstopp in Müllheim streikte der Verteiler ganz und selbst der mitgereiste AvD-Service hatte kein passendes Ersatzteil parat. Schade. Das wunderschöne Auto musste die Heimreise antreten.
Florian Wintermantel und Erich Braun im Porsche 914/6
Florian Wintermantel ist auch einer aus der Fraktion "Gerne auch mal schneller". Auf dem Circuit von Anneau du Rhin war er in seinem Element. Dort gab er seinem Porsche 914/6 derart die Sporen, dass die Konkurrenten schon freiwillig Platz machten, wenn sie ihn im Rückspiegel erblickten. Der Sound des Sechszylinders tat ein Übriges und so herrschte bei dieser Prüfung echte Rennatmosphäre.
Peter Steng und Frau Sabine im Delahaye 135 S
WAC-Vizepräsident Peter Steng ist einer der SR-Mitglieder der ersten Stunde. Er war auch die treibende Kraft für eine Gemeinschaftsrallye von WAC und SR. Dass er dabei aktiv mitmischen würde, war keine Frage. Er schaute in seine Garage und entschied sich für den Delahaye 135 aus dem Jahr 1937. Zur Freude aller Beobachter, denn dieser Bolide verkörpert wie kein Zweiter die Vorkriegs-Rennatmosphäre.
Hermann Schaetzle und Werner Müller im Jaguar E-type S1 Coupé
Bei Hermann Schaetzle ist auch immer die Frage, welchen seiner wundervollen Oldtimer er für eine Rallye benutzen soll. Diesmal entschied er sich wieder einmal für seinen Jaguar E-type aus dem Jahr 1968. Als Beifahrer fungierte kein Geringerer als der ehemalige Rallye- und Rennfahrer Werner Müller, der in den sechziger Jahren noch die legendäre Rallye Lyon-Charbonnières-Stuttgart-Solitude gefahren ist. Als Beifahrer tat er sich allerdings etwas schwer und so landeten die beiden auf Rang 21.
Willi und Ingrid Marewski im Mercedes-Benz 450 SEL 6,9
Willi Marewski kennen viele nur als Motorradsammler. Dass er auch eine stattliche Anzahl Automobilklassiker sein eigen nennt, wissen nur wenige. Bei der Retro Classics Messe hat er sich spontan entschieden, bei der Solitude Historic seine erste Rallye zu fahren, und zwar mit dem komfortablen Mercedes 450 SEL. Ein defektes Seitenfenster verursachte bei ihm eine Augenentzündung, so dass er sich entschied, lieber zum Arzt zu gehen, als weiterzufahren.
Jochen und Sabine Lauxmann im Opel Kapitän Autenrieth Coupé
Dem 62er Opel Kapitän von Jochen und Sabine Lauxmann setzten die endlosen Serpentinen im Schwarzwald derart zu, dass er irgendwann seine Bremsfunktion einstellte. Weiterfahren war nicht möglich. Als der AvD-Servicewagen am Fahrzeug ankam, wurde alles durchgecheckt, und siehe da: die Bremsen waren abgekühlt und der Kapitän wieder fahrbereit, allerdings mit aussichtslosem Rückstand.
Hans-Peter Sulser mit Fahrer Thomas Romen im BMW 3,0 CS
Thomas Romen fährt viele Oldtimer-Rallyes und kann sehr kritisch sein, was Organisation und Streckenführung betrifft. Wenn einer wie er, die Veranstaltung lobt, darf man getrost stolz sein, und genau dies hat Thomas Romen getan. Er fühlte sich sehr wohl auf dieser Strecke, obwohl es sicher nicht seinem Anspruch genügt, auf Gesamtplatz vier gelandet zu sein.
Jeff und Renell Gradeck mit ihrem "Ersatzwagen" Lotus Elise
Unser amerikanischer Freund Jeff Gradeck wollte eigentlich mit seinem 78er Porsche 911 SC antreten, doch am Mittwoch vor dem Start streikte der Motor. Ausnahmsweise durfte er deshalb mit einem Ersatzwagen antreten, der kürzlich seine Erstzulassung erhielt: ein Lotus Elise. Wenn man aber beobachtet hat, wieviel Spaß Jeff und seine Frau Renell mit diesem Auto hatten, kommt man ins Grübeln, ob man nicht auch eine Klasse für solche Fahrzeuge schaffen sollte.
Der Museums-Porsche Carrera Abarth GTL und seine Fahrer Herbert Linge und Peter Falk
Bei SR-Veranstaltungen sind immer auch Rennlegenden und legendäre Rennfahrzeuge dabei. Diesmal beteiligte sich das Porsche-Museum mit dem Solitude-Siegerfahrzeug von 1963, dem Porsche Abarth GTL. Und gefahren wurde das Fahrzeug vom damaligen Sieger und SR-Gründungsmitglied Herbert Linge. Als Beifahrer fungierte Peter Falk. Ein Gespann, das 1965 bei der Rallye Monte Carlo die ersten Lorbeeren für den brandneuen Porsche 911 einfahren konnte.
Thomas Klenk und Liisa Moser erhielten von Herbert Linge den Sonderpokal für das bestplatzierte SR-Team
Thomas Klenk, von Anfang an bei jeder SR-Rallye dabei, und seine versierte Beifahrerin Liisa Moser fuhren den Mercedes-Benz 280 SLC konstant und unspektakulär auf den zweiten Gesamtplatz. Damit waren sie zugleich bestes SR-Team und bestes WAC-Team, denn Klenk ist Mitglied in beiden Clubs. Geschlagen wurden sie nur um ganze 14 Sekunden vom Fiat Dino des Teams Arne und Patrick Stumpp.
Toller Job vom Orga Team mit Horst Belling und Petra Bräuninger
Hat's Spaß gemacht ?
JAAAAAAAA....
mehr Informationen auf der speziellen Website www.solitude-historic.de


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