Vereinsnachrichten 13. März 2014 club news
Roland Asch und Dieter Glemser
- neue Botschafter für den SR
New SR messengers: Roland Asch and Dieter Glemser
SR-Organisator Manfred Wais (Mitte) präsentiert den neuen Club-Flyer und die neuen SR-Botschafter Roland Asch (links) und Dieter Glemser (rechts).
Dieter Glemser
Roland Asch
Dieter Glemser war ein exzellenter Rundstrecken- und Rallyefahrer. Geboren am 28. Juni 1938 in Stuttgart, sah man ihn zu Beginn seiner Karriere natürlich auch auf der Solitude. 1962 startete er in einem Porsche 356 Carrera aus der ersten Startreihe und hielt die starken Carrera Abarth auf Distanz. Im darauffolgenen Jahr war er bereits Mercedes-Werksfahrer und gewann auf einem 220 SE Heckflosse die Polen-Rallye. Es folgten zahlreiche gute Platzierungen, unter anderem beim 5500 km langen Großen Straßenpreis von Argentinien. Für Porsche fuhr er 1966 den 906 in Läufen zur Markenweltmeisterschaft. 1969 wechselte er zur gerade von Jochen Neerpasch neu aufgebauten Motorsportabteilung von Ford. Als Mitglied des Ford-Werksteams steuerte Dieter Glemser den nagelneuen Capri 2300 GT auf der Solitude zum Auftakt der Rallye Lyon-Charbonnieres. Es folgten Einsätze auf dem ebenso neuen Ford Escort TC und am Ende des Jahres war er Deutscher Rundstreckenmeister. Zwei Jahre später war er schon Europameister und mit zwei weiteren Deutschen Rennsportmeistertiteln in der Tasche beendete er 1974 seine Karriere. Dem Motorsport ist er seitdem immer verbunden geblieben.
1962: Dieter Glemser und sein Porsche 356 Carrera
Roland Asch und sein 1991er Cup-Siegerporsche beim Solitude Revival 2013
Roland Asch aus Altingen im Ammertal ist 12 Jahre jünger als Glemser und hat die Solitude-Rennen bis 1965 demzufolge nur als Jugendlicher aus der Distanz erlebt. Als waschechter Schwabe pflegt allerdings auch er ein besonderes Verhältnis zu diesem historischen Ort. So hat er sich riesig gefreut, beim Solitude Revival 2013 seinen original Carrera-Cup-Siegerporsche aus dem Jahr 1991 über den legendären Ring zu bewegen. Zuvor war er bereits zweimal Deutscher Porsche 944 Turbo Cup-Meister geworden. In den neunziger Jahren fuhr er dann für Mercedes-Benz den 190E und die C-Klasse in der DTM. Das waren die legendären Schlachten zwischen Mercedes, Alfa und Opel. Asch war immer vorne mit dabei, zwei Vizemeistertitel belegen das deutlich. Irgendwie blieb der Betreiber einer Ford-Werkstatt in Ammerbuch dem Rennsport immer so nah, dass man ihm noch bis 2003 hin und wieder als Rennfahrer begegnen konnte, etwa beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring oder im Carrera-Cup, wo er über 30 Siege einfahren konnte. Asch hatte immer die meisten Fans im Fahrerfeld und so ist er auch heute noch ein gern gesehener Gast bei allen Oldtimerveranstaltungen.
Manfred Wais hat die beiden Rennfahrer bei der Oldtimermesse in Stuttgart getroffen. Mit von der Partie war Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic als Teil von Mercedes-Benz Brand Communication und zugleich Geschäftsführer der Mercedes-Benz Museum GmbH. Bei diesem Gespräch wurden auch die Möglichkeiten einer Teilnahme von Mercedes-Benz Classic am Solitude Revival 2015 ausgelotet. Die MB-Vertragsfahrer Dieter Glemser und Roland Asch würden sehr gerne mit entsprechenden Werkswagen teilnehmen. Vielleicht bekommen die Solitude Revival - Fans nach 2008 bald wieder einmal Mercedes-Rennwagen auf dem Solitudering zu sehen.
MB Classic - Leiter Michael Bock (rechts)
Solitude Revival e.V. - von Enthusiasten - für Enthusiasten
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