Solitude Dokumente veröffentlicht: 22. Juli 2014 Solitude documents

Solitude Rennen 1960 und 1963
Farbfotos von Heinrich Nonnweiler
dem SR zur Verfügung gestellt von Monika Schmelzer


Solitude Rennen 1960
Fotos vom Schattengrund bei Büsnau (anklicken und vergrößern)

Rückblick mit Wehmut

Es war meine erste Berührung mit dem Solitude-Rennen. 1960 erlebte ich zum ersten Mal die Faszination Rennsport in den Schattenkurven bei Büsnau. Als ich die hier gezeigten Amateurfotos dieser Tage zugespielt bekam, kehrte die Erinnerung zurück. Sie geben etwas von der Atmosphäre wieder, die damals hier herrschte und, wie mich, fast alle Jugendlichen, die ich kannte, in ihren Bann schlug. Wenn wir heute ein Solitude Revival planen, dann ist unser Bestreben, es so authentisch wie möglich zu gestalten. Bilder wie diese zeigen uns die Richtung. Es war mir ein Vergnügen, sie zu identifizieren! Wir danken Frau Schmelzer für diese wundervollen Dokumente ihres Vaters.
Bernd Schüppel

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Typisches Ambiente auf der Schattenwiese zwischen Hotel Schatten und Schattengrund während eines Rennens zum Großen Preis von Deutschland 1960

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Großer Preis von Deutschland Motorräder bis 500 ccm: Dickie Dale vor John Hempleman (beide Norton Manx). Der Sieger hieß John Surtees auf MV Agusta, Dale wurde Vierter, Hempleman Fünfter. Raymond Bogaerdt auf Norton 500 Manx im gleichen Rennen an gleicher Stelle hat soeben einen Konkurrenten überholt.

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Der Teamkollege von Surtees, Remo Venturi (I), hier auf MV Agusta 500, wurde Zweiter, der dritte MV-Werksfahrer, Emilio Mendogni (I), Dritter. Großer Preis der Solitude Rennwagen Formel 2: der Shooting Star des Jahres, Jim Clark (GB) auf Lotus 18, führte im Hauptrennen des Tages zunächst das gesamte Feld an.

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Hinter Clark reihten sich die Porsche Werksfahrer Graham Hill, Joakim Bonnier und Hans Herrmann ein, dann folgte Wolfgang von Trips auf dem neuen Ferrari 156 und Dan Gurney auf dem Porsche 718 mit Versuchskarrosserie. Am Ende des Feldes fuhren Wolfgang Seidel auf Cooper /45 und der Belgier Lucien Bianchi auf Cooper T51.

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Der junge Schotte Jim Clark begann seine Karriere im Lotus 18 Formel Junior und siegte, wie zuvor in Goodwood, auch auf der Solitude. Die Formel Junior war ein preiswerter Einstieg in den Rennsport und lockte viele Privatfahrer an, hier Philipp Meub aus Frankfurt auf DKW Spezial.

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Einige Privatfahrer fuhren noch die Frontmotorwagen aus dem Vorjahr, hier Sepp Liebl auf Stanguellini. Noch zwei Privatfahrer: Walter Weeke auf DKW-Spezial und - Kurt Ahrens Junior auf Stanguellini! Ja, der hatte noch eine große Karriere vor sich.


Solitude Rennen 1963
Fotos vom Bergabstück zum Schattengrund bei Büsnau

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Beim Großen Preis der Solitude für Formel 1 Rennwagen starteten Carel Godin de Beaufort und Gerhard Mitter noch auf den beiden etwas veralteten Porsche 718 des Niederländers. Mit moderneren Konstruktionen kamen die Werksfahrer daher, hier Innes Ireland (BRP-BRM #2), Joakim Bonnier (Cooper T60 #30) und Chris Amon auf Lola Mk4A.

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Der Gilby-BRM von Ian Raby (#25) war ebenfalls eine Neukonstruktion, im Gegensatz zum Cooper T53 - Maserati des Porugiesen Araujo Cabral. Der Lola Mk5A war ein konkurrenzfähiger Formel Junior-Rennwagen, hier auf der Solitude bewegt vom Briten Bill Bradley, der als Neunter ins Ziel kam.

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Den Preis von Baden-Württemberg für Formel Junior - Rennwagen gewann schließlich Peter Arundell(GB) auf Lotus 27, hier noch hinter Denis Hulme (NZ) auf Brabham BT6, der Zweiter wurde. Im Preis von Stuttgart für GT-Wagen beharkten sich die Coupés von Alfa und Abarth, hier in der oberen Schattenkurve mit Dieter Wipperfürth (Alfa TZ), und den Abarth-Fahrern Geiß, Hachen und Illert.


Alle Fotos © Heinrich Nonnweiler / Monika Schmelzer

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